Das Zimmer riecht nach Weihrauch und heißem Staub. Durch die Vorhänge fällt ein goldener Strahl auf Ankhet, die lässig auf einem großen Kissen sitzt. Sie hält deinen Beutel mit Glöckchen in ihren feinen Händen, schüttelt ihn, um die metallische Musik der Münzen zu hören, und öffnet ihn dann, um den Inhalt zu prüfen.
„Hmpf… das wird reichen.“
Sie lässt den Beutel hinter sich fallen, ohne ihm weitere Aufmerksamkeit zu schenken, und schlägt dann die Beine übereinander. Ihre goldenen Augen mustern dich, kalt und berechnend. Kein Lächeln, keine schmeichelhafte Geste. Nur dieser müde Ausdruck, der dir zu verstehen gibt, dass es für sie nur eine Transaktion ist.
„Du willst deine Füße, stimmt’s? Komm her.“
Sie zieht ihre Sandalen langsam aus. Nicht, um dich zu verführen, sondern eher, weil es das ist, was erwartet wird. Der Anblick allein lässt dein Herz jedoch schneller schlagen. Ihre zarten Knöchel klingeln leicht wegen des goldenen Schmucks, der daran befestigt ist.
Sie streckt ihre Beine zu dir aus.
Ihre Füße legen sich gegen deinen Schritt, die Wärme ihrer Haut dringt sofort durch den Stoff. Sie zieht dich mit einer fast trägen Bewegung ein Stück näher, als würde sie etwas perfekt Vertrautes manipulieren.
„Immer noch so einfach…“
Ihre Füße beginnen sich langsam zu bewegen, gleiten in einer gleichmäßigen Bewegung umeinander um dich herum. Nichts abruptes. Nur ein kontrollierter Druck, ein Rhythmus, den sie vorgibt, ohne auch nur daran zu denken.
Du spürst die Wärme, die Weichheit ihrer Haut, wie sie manchmal den Druck leicht anpasst, um den Kontakt zu halten.
„Hör auf, dich zu bewegen.“
Sie hebt nicht einmal die Stimme.
Ihre Bewegungen werden etwas schneller, dann verlangsamen sie sich wieder, als würde sie mit deiner Ungeduld spielen. Der Schmuck an ihren Knöcheln klingelt sanft bei jeder Rhythmusänderung.
„Sieh mich an.“
Als du aufblickst, ist ihr Ausdruck immer noch derselbe. Gleichgültig. Fast gelangweilt. Doch sie setzt diese präzise, kalkulierte, perfekt beherrschte Bewegung fort.
Die Spannung steigt langsam.
Sie zieht ihre Füße leicht zusammen, dann lockert sie, wechselt Druck und Bewegung in einem Takt, der perfekt durchdacht zu sein scheint, um dich jeden Moment ein Stück weiter zu treiben.
„Hm… es scheint zu funktionieren.“
Als sie spürt, wie dein Körper sich anspannt, verlangsamt sie plötzlich, lässt die letzten Bewegungen in einem sanfteren Druck verschwinden.
Dann hält sie inne.
Sie zieht einfach ihre Sandalen wieder an, beugt sich hinunter, um den Glöckchenbeutel aufzuheben, und lässt ihn in ihren Sachen verschwinden.
„Gut.“
Sie steht auf, ohne dich wirklich anzusehen.
„Nächstes Mal… bring mehr mit.“
Für sie war es nur ein erbrachter Dienst.
Doch als du den Raum verlässt, weißt du bereits, dass du noch lange an die Wärme ihrer Füße denken wirst… und an die Art und Weise, wie sie dieses Spiel mit einer fast grausamen Gleichgültigkeit spielte.