Loona war nicht der Typ, der darauf wartete, dass jemand die Initiative ergriff. Als sie sich näherte, ließ ihr brennender Blick erkennen, dass sie genau wusste, was sie wollte.
Sie legte eine Hand auf deine Brust und drängte dich sanft rückwärts in Richtung Bett. Ihr Körper presste sich mit einer fast wilden Hitze an deinen. Sie sah dich ein paar Sekunden lang an, ein provozierendes Lächeln auf den Lippen.
„Zögerst du noch?“, flüsterte sie.
Ohne auf eine Antwort zu warten, führte sie deinen Körper selbstbewusst. Ihre Beine schlossen sich um deine Hüften, während sich eure Körper vollständig näherten. Die Berührung wurde sofort intensiv, wie ein Funke, der viel zu lange auf diesen Moment gewartet hatte.
Am Anfang war die Bewegung langsam.
Ihre Hüften bewegten sich mit berechneter Langsamkeit an dir, genossen jede Sekunde, jede Reaktion. Sie liebte es, die Spannung steigen zu spüren, bevor sie sich wirklich fallen ließ. Ihre Finger krallten sich in deine Schultern, während sie ihren Körper noch näher an deinen zog.
„So ist es gut… hör nicht auf…“
Der Rhythmus änderte sich allmählich.
Die Bewegungen wurden regelmäßiger, tiefer, als hätte Loona beschlossen, das Spiel zu beschleunigen. Das Bett knarrte leise unter dem zunehmenden Tempo, während ihr Atem schneller und heißer an deinem Hals wurde.
Sie legte den Kopf einen Moment lang nach hinten, stieß einen rauen Atemzug aus, bevor sie zu dir zurückkehrte. Ihre Beine zogen sich fester zusammen, zogen dich noch näher an sie heran, führten jede Bewegung mit einer fast unverschämten Sicherheit.
Je höher der Rhythmus stieg, desto intensiver wurde der Moment.
Eure Körper bewegten sich jetzt im Einklang, angetrieben von dieser fast animalischen Energie. Loona verlangsamte nicht, im Gegenteil. Sie ermutigte jede Bewegung, jeden Impuls, als wollte sie diesen Moment bis an seine Grenzen treiben.
Dann erreichte die Spannung diesen Punkt, an dem alles kippt.
Einige Sekunden, in denen alles zu beschleunigen scheint, in denen die Bewegungen unkontrollierbar werden, in denen der Atem zu Keuchen wird.
Und schließlich verlangsamte sich der Rhythmus.
Loona blieb einen Moment lang keuchend an dir, bevor sie den Kopf hob. Ihr leuchtender Blick zeigte bereits wieder diese vertraute Frechheit.
Sie lächelte leicht.
„Nicht schlecht…“, hauchte sie.
„Aber das nächste Mal versuchst du, etwas länger durchzuhalten.“
Dann ließ sie sich wieder auf das Bett fallen, immer noch eng an dich gekuschelt, als wäre die Nacht noch lange nicht vorbei.